Vita

Die Lautenistin Gudrun Petruschka studierte an der Musikhochschule Nürnberg bei Julian Behr historische Lauten und Gitarren. Das Studium in Nürnberg beendete sie mit Diplom mit Auszeichnung. Im Anschluss absolvierte sie ein Studium bei Peter Croton an der renommierten Hochschule für Alte Musik „Schola Cantorum Basiliensis“, das sie mit einem Master of Arts abschloss. Sie spielt hauptsächlich Musik der Renaissance und des Barocks; sowohl mit Originalklang-Ensembles als auch mit modernen Orchestern.
Zu den Alte-Musik-Ensembles, bei denen sie eingeladen wird, zählen: Barockorchester Karlsruhe, La Banda, Les Passions de l’Âme Bern, Il Cigno Konstanz, Florilegium Regensburg, Ars viva Ensemble Basel, Neue Nürnberger Ratsmusik, ensemble musica narrans.
Auch spielt sie bei Alte-Musik-Festivals wie den Barocktagen Schrobenhausen oder den Festwochen der Alten Musik Innsbruck.
Zu den wichtigsten Musikerinnen und Musikern, mit denen sie spielt und von denen sie wichtige Impulse erhält, zählen die Sopranistin Miriam Feuersinger, der Dirigent Hervé Niquet, der Lautenist Axel Wolf, die Barockgeigerin Lina Tur Bonet, der Tenor Sebastian Hübner oder der Gambist Jakob Rattinger.
Neben großen geistlichen Werken wie den Passionen von Johann Sebastian Bach oder Oratorien von Georg Friedrich Händel machen Opernproduktionen einen Großteil ihrer musikalischen Arbeit aus. So hat sie bislang in Barockopern am Staatstheater Augsburg (G. F. Händel: Xerxes; C. Monteverdi: L’incoronazione di Poppea) gespielt, am Theater Regensburg (A. Vivaldi: La fida ninfa) und am Landestheater Niederbayern (J. G. Conradi: Die schöne und getreue Ariadne/ A. Vivaldi: Ercole su’l Termodonte/ G. F. Händel: Xerxes, Rinaldo, Ariodante, Giulio Cesare).
Am Staatstheater Augsburg wie auch an der Oper Wuppertal spielte sie in der modernen Oper „Angel’s Bone“ (2011/2016) von Du Yun.

Renaissancelaute im Park